2017 – ein erfolgreiches Jahr für Crowd Guru

Das Jahr neigt sich dem Ende. Zeit, die letzten fast 365 Tage Revue passieren zu lassen. Beim Blick auf die nackten Zahlen wird klar, dass es ein rundum gutes Jahr für uns war: So konnten wir den 52.000 Crowd Guru begrüßen. Diese Zahl wird umso eindrucksvoller, wenn man bedenkt, dass wir Ende 2015 35.000 registrierte... Read more »
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Das Jahr neigt sich dem Ende. Zeit, die letzten fast 365 Tage Revue passieren zu lassen.

Beim Blick auf die nackten Zahlen wird klar, dass es ein rundum gutes Jahr für uns war: So konnten wir den 52.000 Crowd Guru begrüßen. Diese Zahl wird umso eindrucksvoller, wenn man bedenkt, dass wir Ende 2015 35.000 registrierte Nutzer hatten. Eine Steigerung von über 48 % in zwei Jahren macht uns ziemlich stolz und zeigt, dass Crowdsourcing im deutschsprachigen Raum immer bekannter wird! Wir sind optimistisch, dass wir im ersten Halbjahr 2018 die Grenzen von 60.000 registrierten Nutzern durchbrechen.
Nicht nur die Anzahl der Crowd Gurus ist gestiegen, auch die Zahl der bearbeiteten Mikrojobs: 2017 wurden rund 55 Millionen davon auf unserer Plattform erledigt. Das sind rund 20 % mehr als im Vorjahr. Davon entfielen rund 50.000 auf reine Textjobs (+ 23 % im Vergleich zum Vorjahr) und 46 Millionen auf Kategorisierungen (+ 50 % im Vergleich zum Vorjahr).

Die wachsende Anzahl an Crowd Gurus freut uns ebenso wie das mehr an Aufträgen. Besonders aber freut uns die Vielfalt der Jobs, die wir 2017 anbieten konnten. Vieles haben wir zuvor noch nicht gemacht – es waren Premieren für uns, wie auch für die Crowd Gurus. Vom autonomen Fahren bis hin zum Trainieren von Chatbots war vieles dabei. Mit Machine Learning konnten wir erfolgreich eine neue Dienstleistung etablieren, die im Lauf des Jahres sehr gut angenommen und nachgefragt wurde – das zeigt sehr eindrucksvoll das große Potenzial an Möglichkeiten, die Crowdsourcing bietet.

Neben zahlreichen Forschungsinterviews haben wir daher 2017 an zwei, für die deutschsprachige Crowdsourcingindustrie richtungsweisenden, Initiativen teilgenommen: Zusammen mit sieben weiteren Plattformen sowie dem Deutschen Crowdsourcingverband unterzeichneten wir den Crowdsourcing Code of Conduct. Dieser regelt die Zusammenarbeit zwischen Crowdsourcing-Plattformen und den Crowdworkern in einem allgemeingültigen Grundsatzleitfaden. Auf Arbeitnehmerseite war die IG Metall an der Ausarbeitung beteiligt.
Im Rahmen des Code of Conduct wurde dann Anfang November eine Ombudsstelle eingerichtet. Ziel der Ombudsstelle ist es, zwischen Plattformen, Auftraggebern und Crowdworkern zu verhandeln, wenn es Streitigkeiten gibt. Die Ombudsstelle überwacht des Weiteren die Einhaltung des Code of Conduct. Wieder waren der Deutsche Crowdsourcingverband und die IG Metall an der Ausarbeitung und Umsetzung beteiligt.

Für 2018 sind wir sehr optimistisch, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt. Besonders im Bereich der Bildannotation und des Machine Learning sehen wir großes Potenzial. Außerdem werden wir uns und die Crowd internationaler positionieren und natürlich im Bereich Code of Conduct und Ombudsstelle weiter aktiv einbringen.

 

Für das uns entgegengebrachte Vertrauen in den vergangenen Monaten möchten wir uns herzlich bedanken.

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