Crowdslapping? – Nicht bei Crowd Guru!

Crowdsourcing – Schmeckt nach Hähnchen? Vertauschte Rollen Satire statt Marketing Wir und die Crowd Auch im Bereich des Crowdsourcings herrscht nicht immer eitel Sonnenschein. Wenn Firmen sich von der Crowd Engagement wünschen, dürfen sie dabei nicht vergessen, dass es sich bei der undefinierbaren Masse „der Crowd“ um viele einzelne Individuen handelt, die alle ihre eigene... Read more »

Auch im Bereich des Crowdsourcings herrscht nicht immer eitel Sonnenschein. Wenn Firmen sich von der Crowd Engagement wünschen, dürfen sie dabei nicht vergessen, dass es sich bei der undefinierbaren Masse „der Crowd“ um viele einzelne Individuen handelt, die alle ihre eigene Meinung vertreten.

Hier haben wir für euch exemplarisch drei Fälle, bei denen etwas schief lief und es ein so genanntes „Crowdslapping“ stattfand.

Crowdsourcing – Schmeckt nach Hähnchen?

Die Firma Henkel hat eine Kampagne gestartet, in der User virtuell Etiketten für das Spülmittel Pril kreieren konnten. Zwei Designs sollten dabei als Gewinner gewählt werden und sogar für eine bestimmte Zeit als limitierte Edition verkauft werden. Die Crowd fand die Thematik allerdings wohl nicht so spannend und wählte einen Spaß-Entwurf zum Sieger. So erhielt ein Design den meisten Zuspruch, auf dem ein krakelig gemaltes  Hähnchen und der Slogan „Schmeckt nach Hähnchen“ zu sehen war. Henkel wählte dieses Design nicht, sondern ließ schlussendlich eine Jury entscheiden.

Vertauschte Rollen

Auch das Versandhaus Otto machte die Erfahrung, dass Internetnutzer ihren ganz eigenen Kopf haben. Im Jahr 2010 startete Otto einen Fotowettbewerb, bei dem sich User mit einem Foto als neues, weibliches Otto-Gesicht der Facebook-Seite bewerben konnten. Gewonnen hat dabei mit eindeutigen Voting „Der Brigitte“, ein junger Mann, der sich mit blonder Langhaarperücke, Minirock und knallroter Federboa geschminkt auf der Couch aalte. Otto nahm die Situation mit Humor und ließ den Kandidaten die Fotos machen.

Satire statt Marketing

Ein extremes Beispiel zeigte sich bei der Marke Chevrolet. Diese stellte der Crowd die Aufgabe einen 30-sekündigen Spot zu erschaffen, um auf ihre Marke aufmerksam zu machen. Die Crowd ließ sich aber nicht zu Werbern machen, sondern schickte satirische Beiträge ein, in denen sie sich auf die Umweltverschmutzung durch SUVs und auf die schlechte Verfassung der US Autoindustrie bezog.

Wir und die Crowd

Zwar wirken die Fälle zum Teil sehr lustig, dennoch zeigt es, dass es wichtig ist die Crowd auf seiner Seite zu haben. Wir als Unternehmen achten deshalb besonders darauf, dass wir zu unseren Gurus ein gutes Verhältnis haben.

Um unsere Kunden zufrieden zu stellen, ist es unter anderem wichtig genaue Briefing zu geben, um zu vermeiden dass Jobs missverstanden werden. Weiter sind die Kommunikation und der offene Austausch im Forum und per Mail entscheidend für die gute Atmosphäre zwischen dem Office Team und den Gurus.

Alles in allem freuen wir uns über das tolle Arbeitsklima und unsere fleißigen Gurus und hoffen, dass wir auch weiterhin von einem Crowdslapping verschont bleiben.

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