Die Generation Y verändert die Arbeitswelt

Eine repräsentative Umfrage von Elance-oDesk in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Red Brick Research kommt zu dem Ergebnis, dass die Generation Y (geboren zwischen 1977 – 1998) die Arbeitswelt der Zukunft stärker verändern wird, als bisher angenommen. Besonders interessant sind dabei die Veränderungen im Bereich des Recruiting und der Loyalität gegenüber des Arbeitgebers. Personalverantwortliche haben zunehmend... Read more »
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Eine repräsentative Umfrage von Elance-oDesk in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Red Brick Research kommt zu dem Ergebnis, dass die Generation Y (geboren zwischen 1977 – 1998) die Arbeitswelt der Zukunft stärker verändern wird, als bisher angenommen.
Besonders interessant sind dabei die Veränderungen im Bereich des Recruiting und der Loyalität gegenüber des Arbeitgebers. Personalverantwortliche haben zunehmend Schwierigkeiten, die Generation Y zu rekrutieren. Immerhin 16% der Generation Y haben noch nie versucht, eine traditionelle Beschäftigung zu finden.

Stattdessen boomt in dieser Generation der Freelancer-Markt: 60% würden dieser Form der Arbeit nachgehen, wenn es genug Projekte mit angemessener Bezahlung gibt, 48% würden ihren aktuellen Job kündigen, um in Zukunft als Freelancer zu arbeiten. Geschätzt werden vor allem die Flexibilität und die Abwechslung als Freelancer.

Kein Wunder, dass gerade Crowdsourcing-Plattformen diese Generation anziehen. Hier finden sie, was sie suchen: eine breite Auswahl an Jobs, flexible Zeiteinteilung und das Arbeiten von fast jedem Ort aus.

Generation Y ist anpassungsfähig

Dass die Generation Y für Unternehmen immer wichtiger wird, steht außer Frage. Immerhin ist es die erste Generation, die im digitalen Zeitalter aufgewachsen ist und somit Kompetenzen besitzt, die die Generationen vor ihr nicht besitzen: Die Millennials sind in der Lage, sich dem Wandel schneller anzupassen, haben einen ausgeprägten Erfolgswillen und kommen schneller mit neuen Anforderungen zurecht. Negativ wird der Generation Y ausgelegt, dass sie zu unerfahren und zu anspruchsvoll ist. Außerdem verbringen sie im Schnitt nur drei Jahre in einem Unternehmen – die Wechselwilligkeit ist außerordentlich hoch, die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber gering. Klare Karrierepfade und hohe Verdienste treten in den Hintergrund, wichtiger sind stattdessen ein gutes Team, eine spannende Aufgabe und die Möglichkeit der Selbstverwirklichung.
Arbeitgeber müssen sich auf die veränderten Anforderungen der jungen Generation einstellen, um ihr Potenzial nutzen zu können. Ein Blick auf die Altersstruktur in deutschen Unternehmen zeigt, dass es fatal wäre, die Bedürfnisse der jungen Generation nicht ernst zu nehmen – es sind die Führungs- und Entscheidungskräfte von morgen.

Aufträge via Crowdsourcing

Was viele, die Interesse an einer Freelancer-Tätigkeit haben, aufhält, ist die Unsicherheit der Auftragslage. Moderne Technologien wie Crowdsourcing sind eine Möglichkeit der Auftragsgenerierung – 63% der Freelancer geben an, dass die sozialen Netzwerke ihnen dabei helfen Auftraggeber zu finden.

Auch auf Crowdsourcing-Plattformen wie Crowd Guru finden Freelancer zahlreiche, abwechslungsreiche Aufgaben. Durch die Crowd Community können sie Kontakt zu anderen Crowdsourcern aufnehmen und haben einen direkten Draht zum Crowd Guru-Team in Berlin. Anonymität in der Masse gibt es, wie bei vielen anderen Anbietern, nicht. Durch den intensiven Austausch untereinander wird die Wechselquote gesenkt, was letztlich den Auftraggebern zugutekommt: Sie können sicher sein, dass erfahrene Crowd Gurus motiviert die Aufgaben erledigen. Doch nicht nur die Generation Y findet bei Crowd Guru eine Plattform. Die niedrigen Zugangsvoraussetzungen ermöglichen, dass alle Generationen bei Crowd Guru einen attraktiven Nebenverdienst verdienen können.

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Quelle: 2015: Generation Y | Herausforderungen und Chance

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