Der unerreichte Traum von der KI, die den Menschen ersetzt

KI hat den Menschen bislang nicht ersetzen können. Aber warum nicht? Zweifellos können KI-Systeme komplexe Aufgaben übernehmen. Wir erklären die wichtigsten Gründe, weshalb eine KI (nie) den Menschen ersetzen kann.

In unserem Beitrag über die Gefahr des Data Poisoning hatten wir auf wichtige, neu hinzugekommene Problemstellungen bei der Nutzung von Neuronalen Netzen und KI-Systemen hingewiesen – ebenso auf die unschätzbaren Potenziale, die AI bietet. Bei der Lösung der diversen damit verbundenen Herausforderungen wurden die großen Vorteile von Crowdsourcing mehr als offensichtlich. Im britischen Parlament hat im Oktober dieses Jahres eine KI den Parlamentariern Fragen beantwortet – markiert das den Durchbruch für künstliche Intelligenzen, die den Menschen überflüssig machen?

Warum hat eine KI den Menschen bislang nicht ersetzt?

Es hat vor allem historische und mediale Gründe, dass eine KI den Menschen bislang nicht ersetzen konnte, bzw. sollte. Zweifellos können KI-Systeme komplexe Aufgaben übernehmen, Ihren unternehmerischen Erfolg sicherstellen und zu einer bisher nie dagewesenen Produktivität führen. Nicht umsonst bedient sich die Automobilindustrie schon seit langen Jahren mehr oder weniger intelligenter Roboter. Im Logistikbereich ist es nicht anders, ebenso wie beispielsweise in der Forschung. Und selbstverständlich leisten diese Roboter auf ihrem Spezialgebiet herausragende Arbeiten, sowohl in ökonomischer als auch in qualitativer Hinsicht. Ansonsten würden sie von gewinnorientierten Unternehmen sicherlich nicht eingesetzt werden. Schließlich kann etwa ein intelligenter Schweißroboter in verschiedenen Industriebereichen unterbrechungsfreier und präziser arbeiten als jeder Mensch.

Allerdings ist der Traum von intelligenten Maschinenwesen zu einer Zeit entstanden, in der es überhaupt nicht möglich war, Vergleichbares zu konstruieren: Ob Leonardo da Vincis sich selbst bewegende Maschinen, der metallische Riese des antiken Dichters Hesiod oder die ‚Engine‘ aus Gullivers Reisen, die das Wissen der Romanfiguren bereichern soll – die Träume von überlegenen KI-Systemen sind so weit gefächert, wie die menschliche Fantasie grenzenlos ist. Die stets mit außergewöhnlich menschlichem Wortwitz ausgestatteten Roboter aus Filmen wie Star Wars, Terminator und I, Robot modernisierten diese menschliche Wunschvorstellung so weit, wie es die verfügbaren Spezialeffekte zu der jeweiligen Produktionszeit möglich machten. Es ist daher kaum verwunderlich, dass es Bemühungen gibt, die visuell erlebten Möglichkeiten auch Realität werden zu lassen. Ein aktueller Gipfelpunkt dieser Entwicklung ist der Auftritt der Ai-Da vor dem britischen Oberhaus, einer „ultrarealistischen humanoiden Roboterkünstlerin“.

Das Wesentliche erkennen: Nutzen Sie AI für Ihren Erfolg!

Vielleicht ahnen Sie es schon, der Auftritt der programmierten Künstlerin verlief nicht ganz nach Plan: Damit sie die Fragen der Parlamentarier gut beantworten konnte, hatte sie diese vorab erhalten. Dennoch passierte das, was Sie weniger von Ihren Mitarbeitern, dafür aber von Rechnern her kennen – Ai-Da musste nach einem Programmabsturz neu gestartet werden. Wir möchten nun nicht eine Fehlerdiagnose aus der Ferne durchführen. Dennoch erscheint der Hinweis angebracht, dass ein ergebnisorientiertes Machine Learning, das mittels Crowdsourcing von vielen kreativen Menschen durchgeführt wurde, unseres Erachtens die besten Resultate liefert.

Als Agentur, die sich auf zukunftsfähiges Machine Learning versteht, wissen wir, worauf es dabei ankommt: Zielorientiertes Arbeiten, fehlerfreie und vielfältige Trainingsdaten zählen ebenso zu den entscheidenden Faktoren wie ein maßgeschneidertes Qualitätsmanagement und vieles Weitere. Nur so lässt sich unternehmerischer Erfolg sicherstellen – niemand möchte beispielsweise eine KI im Fahrzeug haben, die alle paar Monate das Auto beschädigt, weil sie einen Programmierfehler aufweist oder mit fehlerhaften Daten trainiert wurde. Auch der Systemabsturz einer AI ist in einem Pkw fehl am Platz.

Die dem Menschen überlegene AI bleibt lediglich ein Albtraum 

Der Nutzen und die Vorteile beim Einsatz einer gut programmierten und sinnvoll angelernten KI liegen auf der Hand: Kosten können reduziert, Leistungen und Gewinne gesteigert werden. Auch der Zeitaufwand von Herstellung, Analyse oder Suchaufgaben ist mithilfe einer AI zu minimieren. Die Anwendungsmöglichkeiten sind so uneingeschränkt, wie es die derzeitigen technischen Möglichkeiten und Ihr unternehmerischer Wille erlauben.

Es ist immer von Vorteil, die aktuellen Möglichkeiten im Blick zu behalten und nicht auf Zukunftsvisionen zu hoffen, deren Zeitpunkt der Umsetzung laufend nach hinten verschoben werden muss. Insofern ist die populäre Vorstellung der Technologischen Singularität nur eine Theorie von vielen. Auch sie ist von Menschen gemacht. Von Menschen, die davon träumen, dass künstliche Intelligenzen die „menschliche Intelligenz“ übertreffen und immer intelligentere, gewissermaßen bessere Maschinenwesen erschaffen werden. Zumeist wird das an der Rechenleistung einer solchen potenziellen AI festgemacht, die der Rechenleistung der „menschlichen Intelligenz“ überlegen ist. Allerdings wird in diesen Theorien nicht genau definiert, was die menschliche Intelligenz sein soll. Nicht zuletzt ist die Rechenleistung von zehn Personen höher als von einer Person. Allerdings muss eine solche Zusammenkunft von zehn Menschen nicht zwangsläufig zu einer einzigartigen Verbesserung der Welt führen.

Der springende Punkt …

Der springende Punkt ist, dass nicht die Rechenleistung das Resultat bestimmt, sondern die Art und Qualität der Programmierung. Schauen Sie sich beispielsweise den Bereich der Textproduktion an: Auch der formal perfekt geschriebene Text einer KI kann fehl am Platz sein. Stattdessen sind bestimmte Inhalte der Texte und ihre teils verdeckten Aussagen relevant, die von den verschiedenen menschlichen Zielgruppen anders geschrieben, wahrgenommen und interpretiert werden. Diese Feinheiten kann ein AI-System nur schwer realisieren, da Menschen ihr Know-how im Bereich der Gestaltung und Interpretation von Textinhalten intuitiv umsetzen oder – verständlicherweise – nur ungern wirklich preisgeben.

Bei einer KI sind es – abhängig von ihrem angedachten Aufgabengebiet – die Programmierung, das Machine Learning und die technische Ausstattung, die entscheidend sind. Dass eine AI Ihren Arbeitssessel übernimmt und mit Ihrem Dienstfahrzeug in Ihr Zuhause fährt, das bleibt noch für Generationen (glücklicherweise) Zukunftsmusik.

Fazit

Menschen sind Kosmopoliten, also Lebewesen, welche zu Wasser, zu Land, in der Luft oder auch im Weltraum gleichermaßen überleben können. Damit das möglichst effizient und erfolgreich geschehen kann, ist die Inanspruchnahme von KI-Systemen eine gute Wahl – zumal diese Technologie im Trend liegt und insbesondere in unternehmerischen, logistischen, wissenschaftlichen und militärischen Bereichen von vielen Akteuren geradezu forciert wird. Wer jetzt nicht mitmacht, hat später große Lücken bei Know-how, Leistungsfähigkeit, Sicherheit oder auch Produktionsgeschwindigkeit.

Allerdings werden Ai-Da und auch jede andere KI den Menschen keinesfalls ersetzen können. Sie selbst sind Kunstprodukte und als solche zwangsläufig mit den Fehlern ihrer Erschaffer behaftet. Der Systemabsturz von Ai-Da ist ein mehr als offensichtlicher Hinweis, der die künstliche Intelligenz als das enttarnt, was sie wirklich ist – eine von Menschen programmierte und angelernte Rechenmaschine, die naturgemäß nicht besser sein kann, als es ihr das Wissen und die Fähigkeiten ihrer Macher erlauben. In letzter Konsequenz stellen vor allem unerwartete Situationen für ein solches KI-System geradezu unüberwindliche Hindernisse dar. Daher ist es unserer Erfahrung nach sinnvoll, bei einer (geplanten) Nutzung von AI auf Themen wie Datenherkunft, Programmierung, Machine Learning und Qualitätskontrolle größten Wert zu legen.

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